Olymp. Boxen
Die ersten nachgewiesenen Faustkämpfe zum Zwecke der Unterhaltung von Menschen fanden bereits 3000 v. u.Z. in Ägypten statt.
In den darauffolgenden zwei Jahrtausenden breitete sich das Boxen im ägäischen Raum aus.
Der Faustkampf wurde erstmals im Jahre 688 v. Chr. in Griechenland bei den 23. Olympischen Spielen der Antike ausgetragen.
In das moderne olympische Programm wurde Boxen erstmals 1904 in St. Louis aufgenommen. Es nahmen allerdings nur 44 Amerikaner in sieben Gewichtsklassen (Fliegen, Bantam, Feder, Leicht, Welter, Mittel und Schwer) teil.
1920 kamen das Halbschwer ,1952 das Halbwelter und Halbmittel sowie 1968 das Halbfliegen hinzu.
1984 wurde das Schwergewicht in die Klassen bis 91 Kilogramm (Schwer) und über 91 Kilogramm (Superschwer) geteilt.
1908 traten nur 42 Boxer aus vier Ländern (32 Briten, sieben Franzosen, zwei Dänen und ein Australier) in nur fünf Gewichtsklassen (Bantam, Feder, Leicht, Mittel und Schwer) an,
wobei als einziger Nicht-Brite der Australier Baker einen Spitzenplatz (Zweiter im Mittelgewicht) errang.
In 1912 gab es kein olympisches Boxturnier, weil Boxen damals in Schweden verboten war.
Von 1920 bis 1948 wurde dann in acht, von 1952 bis 1964 in zehn und von 1968 2008 in elf Gewichtsklassen gekämpft.
Ab Lonon 2012 wird Frauenbopxen in das olympische Programm aufgenommen. in drei Gewichtsklassen kämpfen die Athletinnen um Edelmetall.
Im Gegenzug boxen die Männer nur noch in 10 Gewichtsklassen.

